INTERNATIONAL SPINAL SURGERY INFORMATION SHEET (ISSiS)

 

Nummer..……………………

Vorname……………………… Nachname……………………….

Geburtsdatum.………………………………

 

 

 

 

 

 

 

 

Geplante OPERATION:

 

 

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  • Behandlungsziele

ð   Schmerzerleichterung Nacken/ Arm / Rücken / Bein

ð   Korrektur der Deformität

ð   Verbesserung des Funktionslevels und Mobilität

Sofortige und umfassende Beschwerdefreiheit kann nicht erwartet werden. Es kann bis zu 12-18 Monate in Anspruch nehmen, bis sich der

Behandlungserfolg vollständig einstellt.

 

  • Operativer Eingriff:

Die Operation wird in Allgemeinnarkose oder örtlicher Betäubung durchgeführt. Es ist möglich, dass der Operateur während der Operation das geplante Vorgehen leicht

abwandeln muss, um das beste Behandlungsergebnis zu erzielen.

 

  • Allgemeine Risiken:

Moderne Narkoseverfahren können in der Regel als sicher angesehen werden. Ihr

Anaesthesist wird Ihnen alle Einzelheiten erläutern. Als mögliche Komplikationen können gelegentlich Infektion, Blutgerinnsel im Bein oder Lunge, Herzinfarkt,

Schlaganfall oder Lungeninfektion auftreten. Todesfälle bei Eingriff an der Wirbelsäule sind extrem selten. Eventuelle Komplikationen werden entsprechend behandelt

 

  • Nachbehandlung:

Nach dem Eingriff werden Ihnen Schmerzmittel verordnet. Falls Sie eine Infusion, Harnwegskatheter oder Wunddrainagen benötigen, werden diese nach 24-48 h wieder entfernt.

Die Mobilisierung beginnt in der Regel innerhalb der ersten 12 h nach dem Eingriff.

 

  • Übliche Verweildauer im Krankenhaus:

 …………    Tage   

 

  • Aktivität und Arbeitsfähigkeit:

Die Mehrzahl der Patienten können leichte Tätigkeiten (inkl. Autofahren) nach 2-4 Wochen wiederaufnehmen. Das Ziel ist die Rückkehr zum Arbeitsplatz

und leichter sportlicher Aktivität nach 6 Wochen.

 

Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie sich zur Operation entschließen. Komplikation können auftreten, wenn auch nur selten.

Bei Zustimmung zur Operation nehmen Sie auch mögliche Komplikation oder einen dauerhaften Funktionsverlust  in Kauf.

Beim Auftreten von Komplikationen kann ein Zweiteingriff notwendig werden. Spezielle Risiken und Komplikationen sind auf der Rückseite genauer aufgeführt.

 

(ISSiS 10 – Translated by Prof. S. Breusch)

 


 

Spezifische Risiken & Komplicationen

Relevant für Sie

Komplikation

Folgeerscheinung

Wahrschein-lichkeit

 

Nerven-Wurzel Verletzung

Schmerz/Schwäche/Taubheit im Arm / Bein.

Die Behinderung kann vorübergehend oder dauerhaft sein.

1 in 60

 

Nervenschaden (Blase/Mastdarm)

Sog. cauda equina Syndrome

Keine oder eingeschränkte Blasen-/Mastdarm-Kontrolle

Schwäche und/oder Taubheit im Bein.

1 in 100

 

Einriss der Rückensmarkshaut (Dura)

 

Kopfschmerz, Wundsekretion (1:20). Zum Verschluss kann ein weiterer Eingriff kann erforderlich werden

1 in 300

 

Infektion

Vorbeugende Antibiotika werden vor dem Eingriff verabreicht.

1 in 50

 

Blutung

Blut-Transfusion.

1 in 60

 

Sekretverhaltung der Wunde (Serom)

Wundsekret-Verhalt unter der Haut. Kann meistens durch einfache Punktion beseitigt werden, selten operative Sanierung erforderlich.

1 in 60

 

Wiederauftreten des Bandscheiben-vorfalls

Erneute Schmerzen, die einen Zweiteingriff entweder innerhalb weniger Tage oder zu einem späteren Zeitpunkt erforderlich machen.

1 in 20

 


Verletzung des Rückenmarks

Teilweise oder Vollständige Lähmung – dauerhaft – vorübergehend oder dauerhaft.

1 in 2500

 

Verletzung des Speiseröhre

Schluckstörungen. Möglicher operativer Eingriff erforderlich

1 in 12

 

Verletzung Halsnerv (Rekurrens-Parese)

Heiserkeit – vorübergehend (häufig) oder dauerhaft (selten).

1 in 20

 

Schluckmuskel Lähmung (Dysphagie)

Schluckstörungen.

1 in 12

 

Atemwegsverlegung

Notfall-Operation zur Beseitigung der Obstruktion.

1 in 30

 

Gestörte oder ausbleibende Knochen-heilung (Pseudarthrose)

Fortdauern der Schmerzen, Wiederauftreten der Deformität.

1 in 6

 

Schmerzen an der Knochenentnahme-Stelle

Schmerzen.

1 in 8

 

Implantatbruch oder - Lockerung

Schmerzen. Wiederauftreten der Deformität. 

Mögliche Folgeoperation zur Repositionierung oder Entfernung des Implantats

1 in 100

 

Fehllage von Implantat/Schrauben

Schwäche/Taubheit/Blutung/Lungenverletzung

1 in 25

 

Ausbrechen des Implantats

Folgeoperation zum Wechsel oder zur Entfernung des Implantats

1 in 100

 

Darmverschluss (Ileus)

Geblähter Bauch, Erbrechen und Verstopfung

1 in 100

 

Retrograde Ejakulation

Unfruchtbarkeit.

1 in 75


Erweiterte Information:                                                                  

Kontakt:        

  • Sekretariat/Chirurg            Tel:
  • Stationsschwester               Tel: